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Conferences

Manchmal trägt der Kontakt von Wissenschaft, Digitalem und Kunst besser Früchte, wenn man nicht von Anfang an ein breiteres Publikum im Sinn hat.
Konferenzen und Workshops sind spannende Formate, um Ergebnisse und Grundlagen von Forschung und Technologie zu diskutieren.
Mein multidisziplinärer Zugang ermöglicht einen inspirienden Austausch mit überraschenden Einsichten.
Bestenfalls werden dabei Wissenschaftlerinnen und Wisseschaftler vom künstlerischen Umgang mit Erkenntnis herausgefordert,
während sich Künsterinnen und Künstler vertieft mit aktuellen technologischen und wissenschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen.

 

World Conference of Science Journalists, Lausanne 2019

An der grössten, alle zwei Jahre stattfindenden Wissenschaftsjournalismuskonferenz war ich verantwortlich für sämtliche Social Events.
In enger Zusammenarbeit mit lokalen Kulturinstitutionen (Musée de l'Elysée, Neuchâtel International Fantastic Film Festival, Haute Ecole de Musique HEMU), organisierten wir unter anderem einen Openair-Kinoabend,
Konzerte sowie ein "Prohibition special" für den Schlussabend in einem kleinen Dorf im Herzen der pittoresken Lavaux-Weinbauregion.

Chatbots und Literatur, Literaturtage Solothurn 2019

Eine intensive Eintages-Konferenz zum künstlerischen Potential, für Chatbots zu schreiben, mit internationalen Gästen (u.a. Steve Worswick, fünfmaliger Gewinner des Loebner Prize

Chatbots and Literature

Workshop "Digialisation und Umwelt" für das Bundesamt für Umwelt (BAFU), 2019

Eintägiger Workshop für das BAFU-Kader. Aufgabe war es, die Entscheidungsträger in der Umweltverwaltung über die Herausforderungen und das Potential
des digitalen Wandels im Umweltbereich nachdenken zu lassen; dazu präsentierten wir einen Mix aus Startup-Ideen, künstlerischen Interventionen und Speculative-Design-Projekten.

Können Maschinen kreativ sein? Master platform HKB 2020

Eine praktische Einführung in Machine Learning/ein Verwirrspiel in ästhetischer Theorie.
Der zweitägige Workshop verschränkt zweierlei Zugänge zur Thematik: Präsentation verschiedener ‚kreativer‘/schöpferischer KI-Modelle und praktische Auseinandersetzung mit der Technologie:
ausgesuchte Methoden maschinellen Lernens (Supervised vs. Reinforcement Learning) können ausprobiert werden, inklusive der Möglichkeit, eigene Modelle zu trainieren
und Unterschiede zwischen verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen zu diskutieren (wie geht die Maschine mit Text, Bild, Musik um). Reflektion der eigenen künstlerischen Praxis
und des Referenzrahmens, durch den sie Stabilität gewinnt: Wie weiss der Künstler, dass er gute Kunst macht? Wie wird er ein immer besserer Künstler?
Welche Rolle spielt das Scheitern dabei, die Unmöglichkeit der Perfektion? Würde sich ein solches Wissen oder eine solche emanzipatorische Praxis in ein maschinelles System übersetzen lassen?
Oder stellen Kreativität bzw. künstlerische Autonomie letztlich "unlernbare" Materie dar?

ML and creativity

verschoben auf Herbstsemester 2020